Donnerstag, 20. Februar 2020

Hallo Freunde!



Willkommen zu meinem neuen Food- und Koch Blog- da dies mein erster blogging Versuch ist bitte ich Euch mir sicherlich massenweise unterlaufende Anfängerfehler zu verzeihen :-)

Ich bin Sonja. Zu meiner Familie gehören außerdem noch mein Mann,  und natürlich meine Eltern und Schwieger Eltern sowie unsere 2 Hunde Lucy und Jackie. Wir kochen gerne und mit viel Leidenschaft, manchmal chaotisch aber immer recht erfolgreich. Kochen ist nicht nur unser Hobby bei dem wir uns entspannen und Ablenkung vom stressigen Arbeitsalltag finden, sondern auch eine Inspiration ständig Neues zu entdecken und auszuprobieren. Ich möchte Euch hier gerne an unseren kulinarischen Erfahrungen, Experimenten und Reisen teilhaben lassen, zur Unterhaltung und vielleicht auch zum Erfahrungsaustausch.

Viel Spaß auf meiner Seite!



Mittwoch, 19. Februar 2020

Woher der Name?

Der Name ist unsere Philosophie-
Wir legen nicht nur ab und zu, im Urlaub oder zu Festlichkeiten
Wert auf unsere Ernährung sondern haben auch trotz unseres arbeitsreichen
und oft hektischen Alltages den Anspruch gut zu kochen und zu essen ,
Freude an qualitativ hochwertigen Produkten und deren Zubereitung.
So ist ein gutes Mahl jeden Tag ein kleines Highlight.
Außerdem ist unsere Meinung: Das Leben ist viel zu kurz um sich aus Geiz, Zeitmangel oder Faulheit mit schlechtem und ungesunden Essen zufrieden zu geben.Wir essen nichts das uns nicht schmeckt, egal wie teuer, billig, exclusiv oder angesagt es ist.

Sonntag, 11. September 2016

Gefüllter Hokkaido mit Steinpilzen aus dem Ofen


Wieder ein Teil des Kochwettbewerbs- wie Ihr sicher mittlerweile bemerkt habt geht es , der Saison entsprechend, um Kürbisgerichte.
Diesmal traf mein Los auf einen mit Hackfleisch gefüllten Hokkaidi in mediterraner Art.



Ich verfeinerte das Rezept noch mit einigen unserer selbst gesammelten und getrockneten Steinpilze die wir mittlerweile in gutem Olivenöl eingelegt hatten.
( übrigens, auch das Steinpilzöl das wir daraus gewannen ist ein Highlight unserer Küche! )


Was sind also meine Zutaten:

1 Hokkaido Kürbis, 1 Hand voll getrocknene Steinpilze ( idealerweise in Olivenöl gezogen )
1- 2 Eier, 1 Zwiebel, 2 EL Tomatenmark , 1 Schuss Sherry , 2 EL Semmelbrösel
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Italienische Kräuter, Loorbeerblätter, 1 Zimtstange, 1 Prise Zucker


Als erstes halbiere ich den Hokkaido ( mit sanfter Gewalt , *schnaub* ), schabe die Kerne aus und ritze das Fruchtfleisch rautenfürmig ein.
Das beschleunigt den Garvorgang und lässt Öl und Gewürze besser einziehen.
ich gebe den Kürbis in eine Ofenform,würze mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Italienischen Kräutern
und gieße etwas Wasser und Sherry an. In den Sud kommen auch noch zwei Lorbeerblätter und einige Steinpilze. das Ganze landet jetzt für etwa 30 Minuten bei 150 Grad im Ofen.


Die restlichen Steinpiltze hacke ich möglichst fein und brate sie mit Zwiebeln und Hackfleisch in Olivenöl ordentlich an. Auch die Lorbeerblätter und den Zimt vergesse ich nicht.


Ist das Hackfleisch schön krümelig , und die Steinpilze haben Ihr wunderbares Aroma entfaltet schiebe ich die Mischung estwas zur Seite und gebe noch zwei Eier in die Pfanne die ebenfalls unter Rühren gebraten werden.



Dann das Tomatenmark und ein Schuss Wasser dazu, eine Zeit lang garen lassen und anschließend 2 EL Semmelbrösel zur Bindung untermischen. Ich schmecke die Füllung wiederrum mit Salz, Pfeffer, Italienischen Kräutern und einer Prise Zucker ab.


Mittlerweile sind die Hokkaido angenehm weich, so dass ich das Fruchtfleisch mit einer Gabel etwas vom Rand lösen kann.



So mischt sich die Füllung mit dem Kürbis und das Gericht erhält eine optimale Ausgewogenheit. Hier sind wirklich keinerlei Beilagen mehr nötig,
außer vielleicht ein kleiner Salat.



( Heute ein mediterraner Zucchinisalat aus selbst angebauten und- geernteten Zucchini, Tomaten, Paprika und Schnittlauch )


Während wir Diesen verspeisen gart der gefüllte Kürbis noch etwa 10 bis 15 Minuten bei hoher Hitze und ist nun servierfertig. Ich gebe nur einige Löffel des klaren Bratenfonds darüber, denn eine gebundene Sauce ist hier  ( für uns zumindest ) absolut nicht nötig.


Wirklich ein grandioses und dazu noch einfaches Gericht, das natürlich durch das delikate Steinpilz Aroma immens aufgewertet wird. Aber ich denke , auch wenn man gerade keine Steinpilze zur Hand hat ist dieser Rezeptvorschlag aus meinem schönen Kochforum wirklich ein Nachkochen wert!
Der Zarte, saftige Kürbis mit einer solch herzhaften Füllung ist , obwohl nicht zu schwer oder fettreich, ein absoluter Genuß und auch als Sonntagsleckerei in jedem Fall geeignet.


Montag, 5. September 2016

Lasagne , ein Traum in Schichten

Irgendwie stand meinen Eltern und mir gestern Abend plötzlich der Sinn nach einer richtig guten Lasagne, mit viel Fleisch und ohne ketchupartige Sauce oder Bechamelüberladung wie es leider oft beim ( eingedeutschten )  Italiener der Fall ist.
Also stellte ich flugs meine eigene Komposition für die , nach unserem Geschmack, perfekte Lasagne zusammen.

Tadaaaaah! So sieht sie aus.


Zutaten:
Für die Fleischfüllung:
4 EL Butter, 1 Tasse Olivenöl
700g Rinderhack, 400g Schweinehackfleisch  ( beides Bio )
1 Bund Suppengemüse , 5 Zehen Knoblauch , 1 Chili , alles sehr fein gewürfelt
Rosmarin, Salz , Pfeffer, Zimt, Chayenne Pfeffer, 2 Loorbeerblätter
1 Tasse Milch, 1 Tasse Rotwein
1 Dose gestückelte Tomaten

Für die Carbonara- Bechamel Sauce:
1 Tasse Schinkenwürfel
4 EL Butter
½ Tasse Mehl
½ Liter Milch, ( oder mehr )  Salz, Pfeffer, Muskat
Außerdem:
Barrilla Lasagne Platten ohne Vorkochen
1 Packung TK Bio Erbsen,
2 Kugeln Mozzarella, 1 Packung Pizzakäse, 1 Tasse geriebener Parmesan
Ein paar Kirschtomaten und Basilikumblättchen zur Garnitur
 In ungefähr einer Stunde war alles erledigt.

Bolognese Sauce zubereiten, also Gemüse und Knoblauch anbraten 



Hackfleisch dazu und weiterbraten,


 

 Milch und Wein angießen, Gewürze und Tomaten  zufügen, köcheln lassen.



nebenbei für die weiße Sauce Schinkenwürfel in Butter anbraten, mit Mehl überstäuben, Milch angießen und mit dem Schneebesen Cremig rühren. Dezent mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.


Dann wird alles zusammengebaut.
Wie eine Lasagne geschichtet wird ist eigentlich ( meines Wissens ) keinem Standard- Reglement unterzogen, also gebe ich einfach Lage für Lage meine Zutaten in eine große etwas geölte Backform

Weiße Sauce, Erbsen, Nudelplatten, 




 Fleischsauce, Käse, wieder Weiße Sauce, wieder Nudeln



Zu oberst sollte nochmals eine Schicht weiße Sauce und Käse folgen
denn sie gratiniert wundervoll beim Backen.


Und so sieht das Meisterwerk dann aus:


und frisch , noch heiß und schmelzend am Teller:


danach, die zweite Portion etwas abgekühlt und schon schnittfester:


Auf jeden Fall unvergesslich,  die beste Lasagne der Welt, muss unbedingt wieder gemacht werden.
" O- Ton meiner Eltern" *gg*

Mir hat sie übrigens auch sehr sehr gut geschmeckt. ;-)
Sie ist durch die Erbsen und das Gemüse in der Sauce  saftig und nicht zu fettig 
( trotz dem vielen Öl ) ,und hat einen sehr angenehmen, buttrig- milden Fleischgeschmack der nicht durch zuviel Tomatenzugabe überdeckt wird. Wir wollten ja eine Lasagne die nicht nach Tomate, sondern nach Fleisch schmeckt. Und genau das ist es. 

Probiert es aus! Ich freue mich über Kommentare!


Sonntag, 28. August 2016

Kürbis - Risotto auf indische Art

Heute habe ich mal wieder eine kleine Aufgabe innerhalb eines Kochwettbewerbs erledigt, es galt ein Rezept nachzukochen das für jeden Teilnehmer zufällig ausgelost wurde.
Mein Los war ein mit Indischen Gewürzen abgeschmecktes Risotto mit Hokkaido Kürbis, die ideale Beilage zu unserem Sonntäglichen Grillabend.


Das Ganze ist sehr unkompliziert zu bewerkstelligen,
und da ich ja schon ein vorgegebenes Rezept hatte, hier für Euch zur Ansicht:

Kürbis-Risotto auf Indische Art  , für 2 Personen
1/2 Tasse Risotto-Reis
1 Zwiebel in Würfel
1 Knoblauchzehe in Würfel
250 g Hokkaido in Würfel
1 Karotte grob geraspelt
1 Apfel grob geraspelt
1 Sternanis
1 Teelöffel Indischer Curry

ca. 5-10 Gramm Ingwer in feine Würfel
1/2 Stange Zimt
10 Koriander-Körner gemörsert
ca. 250 ml Gemüsebrühe,(auch Instant)
ca.100 ml Orangensaft
Parmesan nach Geschmack
Lauchzwiebel das Grüne zum Bestreuen
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Risottoreis in gutem Olivenöl glasig andünsten mit der Zwiebel und dem Knoblauch,
mit Orangensaft ablöschen,
kurz kochen und rühren, nun etwas Brühe dazu und die Äpfelraspeln sowie
die Krottenraspeln und den Kürbis,den Ingwer,Sternanis, Zimtstange,und
Currypulver,und den gemörserten Koriander,
Immer rühren und die Brühe nachgießen.
Das Risotto braucht ca. 20 bis 25 Minuten.
Der Kürbis ist in dieser Zeit auch weich,aber noch nicht zerfallen.
Am Schluß nach Geschmack Parmesan (gerieben) dazu geben,alles abschmecken mit Salz und Pfeffer,
Auf warme Teller servieren,mit Lauchzwiebelringe garnieren.


Soweit das Originalrezept. Ich habe es ( allerdings wirklich nur ein ganz klein wenig ) abgewandelt.


Zuerst schwitze ich die Gewürze ( ich hatte noch etwas Garam Masala zugefügt ) mit Zwiebeln und Ingwer in Butter an, so können sie Ihre Aromen wirklich optimal entfalten.


Danach gebe ich den Reis hinzu, und gare Ihn unter ständigem Rühren und Aufgießen mit Hühnerbrühe und etwas Orangensaft.


Anschließend kommen noch gehackte Apfelstückchen und der klein gewürfelte Hokkaido hinzu.


Das Ganze darf dann noch eine Zeit lang garen, dann kann ich es mit ( in meinem Fall heute ) gehackten Mandeln und Petersilie garniert, servieren.


Am Bestern passen Tandoori King Prawns dazu, es war wirklich sehr sehr lecker!

Anschließend gab es noch ein erfrischendes Bad in meinem kleinen Pool,
ein wirklich gelungener Sonntag !


Donnerstag, 25. August 2016

Das perfekte fränkische Schäufele

Zur Feier der Rückkehr aus unserem Urlaub in Kroatien hatten wir meine Schwiegereltern auf ein original fränkisches Menue eingeladen. Was ist bei diesem Thema authentischer als ein richtig deftiges Schäufele mit ( unbedingt ) absolut knuspriger Kruste?
Denn die ist, wie jeder Franke weiß , das allerwichtigste beim Schäufele!


Beim Metzger bekamen wir riesenhafte Monster Teile , schon fast zum Fürchten...


Dazu muß ich sagen, ich hatte noch nie im Leben Schäufele zubereitet, und legte mich ins Zeug diese Spezialität möglichst absolut perfekt zu meistern.
Eigentlich ist so ein Schäufele eine ganz einfache Sache und extrem unkompliziert in der Zubereitung.. wenn man sich genau an das Rezept hält kann eigentlich nichts schief gehen.
Dieses legendäre Rezept fand ich dann auf der Webseite des , haltet Euch fest! :

Die Freunde des Fränkischen Schäufele Verein

Ja den gibt es wirklich!!
( An dieser Stelle tausend Dank für Euer Engagement, liebe Franken! )

Los geht es :
( ich habe das Rezept bezüglich der Garzeitz allerdings trotzdem leicht abgewandelt wegen der großen Menge die ich hier bewältigen musste )
1. Schäufele rund herum mit Salz, Pfeffer und Kümmel ordentlich einreiben, dabei wichtig: die Kruste nur mit Salz .


Dann ab damit in den Bräter, auf etwas Suppengemüse in groben Stücken , 2 Lorbeerblättern und einigen Zehen Knoblauch , erst einmal ohne Zugabe von Flüssigkeit auf höchster Ofenstufe bei geschlossenem Deckel richtig aufheizen lassen.
2. Nach 30 Minuten wird erst mal ein Liter Wasser und ein Liter Fleischbrühe angegossen.
Dann überlässt man das Ding seinem Schicksal , bei etwa 230 Grad hab ich es , auf gut fränkisch
" erstermol midm Oarsch nimmer oogschaud",
also für etwa 4 Stunden absolut links liegen lassen und mich einstweilen um die Beilagen gekümmert.
( grünen Salat waschen und anrichten, fränkische Klöße einlegen , Vorspeise Pfifferlingssuppe und Nachspeise Kirschenmännla herstellen... ich war auf jeden Fall beschäftigt!)

Als ich dann auf die Idee kam mal zu gucken , da war es schon butterzart und absolut perfekt gegart.
Fehlte nur noch die heilige Kruste.


So , jetzt kommt der große Zaubertrick!
3. Ich streue reichlich richtig extrem salziges Salz ( in diesem Fall sehr feines  Bambussalz )
direkt auf die weiche Kruste die nun richtig schön voller Wasser gesaugt ist.
Dann geht das Schäufele
4. eine Runde unter den Grill ( wieder höchste Stufe) , und zwar nur für ungefähr 5 bis 10 Minuten. Währendessen muß es aber unbedingt genau beobachtet werden, damit nichts verbrennt.


Waaaahnsinn wie die Kruste in Minutenschnelle explodiert! Die mit Wasser gefüllten Poren im Fleisch öffnen sich dank des Salzes und plustern sich,
durch den sich bilden Wasserdampf extrem auf ! So erhalten wir eine sagenhaft knusprige, aber trotzdem ganz leicht zu beißende Kruste, fast wie Puffreis, Popcorn oder die Asiatischen Krabbenchips die man vom China- Restaurant kennt.



Ich muß tatsächlich zugegen dass ich gleichzeitig verblüfft und auch schon ein bisschen stolz auf mich war ! Ich hätte nie gedacht dass ist diese Premiere so gut hinbekomme.

Allerdings ist ohne richtig schöne " glutschige" Klöß und a guade Soß auch das beste Schäufele nur die halbe Miete. Die Klöß sind nach 20 Minuten ziehen im heißen Wasser fast fertig,
die Sauce ist schnell gemacht. Nachdem das Fleisch unterm Grill auf dem Blech liegt gieße ich
5. einfach etwas Bier in den Bräter, und binde die Sauce nur mit einem Stück Butter und ein klein wenig in Wasser angerührter Speisestärke ab.


Ich halte den reinen Bratengeschmack hier möglichst unverfälscht und hüte mich vor irgendwelchen sonst für mich typischen Sperenzchen oder Experimenten , um das ganze wirklich traditionell zu halten. Einzig und allein ein wenig Majoran genehmige ich mir noch als Gewürz.


Was soll ich noch sagen, das Ganze kam schon saugut an.
Das höchste Lob des Franken ist bekannterweise das " Basst scho"
aber diesmal bekam ich tatsächlich echte Beifallsbekundungen und doch schon auch offen gezeigte Begeisterung!

Grod schäi woars!
Hier noch , zur allgemeinen Erheiterung und der Stimmung zuliebe unsere Musikalische Untermahlung zu diesem Festmahl!



Mittwoch, 10. August 2016

Spaghetti coni funghi finferli e lardo, Spaghetti mit Pfifferlingen und Lardo

Zu meiner großen Freude gibt es mittlerweile in meinem heimischen Supermarkt wieder frische Pfifferlinge. Aus lauter Begeisterung schnappte ich mir eine große Tüte davon ,
und freute mich wie ein Kind auf das anabendliche Kochvergnügen.
Wir hatten aus unserem Urlaub am Rückweg in Südtirol haltgemacht und dort den berühmten Lardo gekauft, dieser schien mir perfekt als Ergänzung hierzu.


Was ich mir ausgedacht habe?
Spaghetti al finferli e Lardo ! Ich wollte die schönen frischen zarten Pilze nicht in einer dicken Sahnesauce ertränken sondern ihren traumhaften, einzigartigen Geschmack unverfälscht und absolut natürlich genießen. Dazu noch der geniale Lardo.... allein jetzt beim Schreiben bekomme ich schon wieder Hunger ;-)


Meine Zutaten sind also:
ca. 500g frische Pfifferlinge
Einige Scheiben Lardo
Butter und Olivenöl
frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Thymian und Rosmarin
( am besten aus dem eigenen Garten, wie bei uns hier )
1 Zwiebel und einige Zehen Knoblauch nach Geschmack
Salz, frisch gemahlener Pfeffer, getrocknete kleine Chilis , eine Prise Zucker, Muskatnuss
1 Glas Weißwein, ein Schuss Sahne, etwas Fleischbrühe
1 Packung Spaghetti und : wie wir es gerne machen, optional eine Zucchini in dünnen Streifen als Gemüsekomponente dazu
Parmesan oder Pecorino als Topping


Und so schnell und einfach geht es:
ich brate den gewürfelten Lardo, Zwiebel, Knoblauch, Kräuter und Chili in Olivenöl an und gebe anschließend die Pfifferlinge dazu.



Als sie eine Zeit lang gedünstet haben gieße ich Weißwein und Brühe an,
würze mit Salz, Pfeffer, Zucker und einer Prise Muskat,
lasse alles etwas einreduzieren und verfeinere die Pfifferlinge zum Schluss noch mit einem Schuss Sahne und einem Würfel Butter der langsam untergerührt wird.
Ein paar Scheibchen Lardo noch als extra obendrauf...


Während die Pilze garen habe ich schon die Spaghetti gekocht, die Zucchinistreifen untergemischt


und nun kann ich alles zu einer herrlichen Komposition vereinigen.
Oben drüber noch etwas Parmesan, ein paar Kräuter, und fertig ist das Kunstwerk.

Oh frische Pfifferlinge sind doch wirklich sooo gut Ich liebe sie einfach!


Der Lardo mit seinem dezenten, nicht zu salzigem aber absolut delikatem Geschmack passt perfekt dazu - er erschlägt sie nicht, sondern unterstützt das Aroma in bester Weise.
Viel besser als Tiroler Speck oder gar Bacon der mit starken Raucharomen den feinen Pfifferlingsgeschmack überlagert . Lardo ist hingegen ideal für diese Kombination,
bitte probiert das aus . Lardo ist hierzulande im Supermarkt kaum zu bekommen, aber online auf jeden Fall.